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| Wollt Ihr Meer? ![]() Projekte und Fahrten 2012 der Evangelischen Jugend / selbst organisierte Reise nach Frankreich als Besonderheit: Infotreffen am 27. Januar Ob Sommerfahrten für Jugendliche nach Frankreich und Italien, der Jugendkirchentag in Michelstadt, die Kinderfreizeiten im Vogelsberg und Taunus, Kochlöffeltage in Pfungstadt oder Faschingswerkstatt in Nieder-Ramstadt – die Evangelische Jugend im Dekanat Darmstadt-Land hat auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. In vielfacher Hinsicht ungewöhnlich ist die zweite Auflage einer Jugendfahrt im Sommer nach Frankreich. „Wollt ihr Me(h)er???“ so lautet das Motto der Erlebnispädagogischen Reise und das ist wörtlich zu nehmen: Die Jugendlichen bestimmen selbst wo es hingeht – ob Paris, Atlantik, Seealpen oder Mittelmeer, ob Aktivität oder Ausruhen gefragt ist. Aber sie organisieren die Fahrt auch selbst. Der Rahmen steht: vom 30. Juni bis 8. Juli sind die 15- bis 18-Jährigen und ihre pädagogischen Begleiter in Frankreich unterwegs. Die Gruppe reist mit Kleinbussen, zeltet, kauft ein, kocht gemeinsam und erlebt viel in den zehn Tagen. Wie lange sie an einem Ort bleiben, entscheiden die Teilnehmer. Wer sich für diese besondere Reise interessiert, sollte am Freitag, 27. Januar, um 18 Uhr zum Infotreffen ins Dekanatszentrum (Grabengasse 20) nach Ober-Ramstadt kommen. Kinder und Jugendliche können unter vielen weiteren attraktiven Angeboten das auswählen, was ihnen gefällt: Sich auf eine „Reise in die Vergangenheit“ in Oberursel und im Hessenpark begeben, im Kloster Taizé am Leben der internationalen Kommunität teilhaben oder in den toskanischen Weinbergen sportlich aktiv und kreativ sein - und sich ausruhen. Doch auch vor Ort bieten die Kirchengemeinden Nieder-Beerbach, Nieder-Ramstadt und Pfungstadt in der Ferienzeit Projekttage für Kinder mit spannenden Aktionen. Kinderbibelwochen ergänzen das Angebot. „Die Freizeiten und Projekttage ermöglichen den Kids und Teenagern Ferien mit Gleichaltrigen zu verbringen, neue Erfahrungen zu sammeln, Freunde zu gewinnen, aber auch Grenzen kennen zu lernen und andere Meinungen zu akzeptieren“, betont Jugendreferent Jürgen Zachmann. Das druckfrische Programmheft 2012 liegt ab sofort in den Evangelischen Gemeindehäusern und –büros im Dekanat aus und kann auch via Internet unter http://www.ejdl.de/ abgerufen werden. Auskünfte erteilt Jugendreferent Jürgen Zachmann (Tel. 061 54-69 43 36). Bild: Auch 2012 können Kinder und Jugendliche wieder sportlich aktiv oder kreativ sein, das gehört zum Programm der Freizeiten und Projekte, die von der Evangelischen Jugend des Dekanats Darmstadt-Land angeboten werden.
Alles geschafft ![]() Schaffe ich alles bis Weihnachten? Einkäufe, Geschenke, Wohnung herrichten, Weihnachtsbaum besorgen Weihnachtspost, Telefonate, Mails beantworten, die Organisation der Feiertage…Habe ich an alles gedacht? Habe ich an alle gedacht und sie bedacht, Kinder, Freunde, Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen? Vielleicht kommt da manchmal das Empfinden: Ich schaffe es nicht! Jedenfalls nicht bis zu den Feiertagen. Oder auch: Ich bin geschafft. Manchmal hat man den Eindruck: Gerade vor Weihnachten muss noch so viel erledigt werden so, als ob das Ende aller Tage käme und nach dem ersten Januar keine Zeit mehr irgendwas zu tun. Alles muss erledigt sein – vor Weihnachten eben. Aber kann das Weihnachtsfest erst dann kommen, wenn alles geschafft ist? Nun muss ich an die Weihnachtsgeschichte denken. Da bekommt ein Paar, Maria und Joseph, draußen im Stall ein Kind. Ohne großes Brimborium. Ohne dass alles geschafft wäre. Eher in Armut kommt Gott selbst in diese Welt. Nicht in einen festlich hergerichteten Palast kommt er. Und gerade den Hirten, die gar nicht darauf eingestellt waren, wird gesagt: „Euch ist heute der Heiland geboren. Fürchtet euch nicht.“ Es ist wohl wahr: Wir machen uns viel Unruhe und viele Mühe, bis alles geschafft ist. Und am Ende gibt es keinen Platz für Gott in der Welt, weil die Menschen sich meist selbst zu wichtig nehmen. Trotzdem findet Gott eine Lücke. Er kommt mitten hinein in unsere rastlose Geschäftigkeit. Und noch etwas fällt mir auf: Wie schnell ist wieder ein Jahr vergangen und man hat jedes Jahr mehr das Empfinden, viel zu schnell. Und zugleich habe ich das Gefühl: Obwohl viel getan worden ist, vielleicht hätte man noch mehr tun können. Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. So heißt es in einem Weihnachtslied. Das ist gut für mich und uns an Weihnachten zu hören: Gottes Sohn ist in die Welt gekommen, damit er sich unser „erbarm“, damit er uns reich mache. Das meint, dass unser Leben doch ganz und heil werden kann, auch wenn wir das Empfinden haben, es fehlt uns etwas – im Zurückliegenden wie auch in der Zukunft. Denn es liegen für uns viele Chancen in dem, was uns noch begegnen wird. Und das meint auch: Selbst wenn nicht alles geschafft ist, oder noch so manches fehlt kann Weihnachten werden. Das ist doch mal eine gute Nachricht – nicht nur an Weihnachten. Ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Geleit zum Jahreswechsel wünscht Ihnen Ihr Dekan Arno Allmann
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